Umzug des kubus IT Rechenzentrums von Dresden nach Bayreuth

14.04.2008

Der Umzug des Rechenzentrums Dresden in das Rechenzentrum Bayreuth stellt einen großen Meilenstein in der noch jungen Geschichte der kubus IT dar. Infolge des Umzugs wurde die Geschichte des letzten Rechenzentrums der AOK Sachsen besiegelt. Nur vier Monate nach der Verlagerung aller Datenverarbeitungssysteme der AOK Thüringen wurde die RZ-Migration von Dresden nach Bayreuth durch die kubus IT bewältigt.
Die Herausforderung gestaltete sich wie folgt: Mit möglichst geringen Einschränkungen für den regulären Betrieb der AOK PLUS und der AOK Bayern sollten 100 Terabyte Daten, 6 Applikationsserver, die komplette IDVS-II-Landschaft auf den beiden Großrechnersystemen, Festplatten- und Bandspeichersysteme von Dresden nach Bayreuth verlagert werden. Die Zugriffe der Anwender der AOK PLUS, die bisher im RZ in Dresden abgewickelt worden waren, mussten komplett für alle Standorte über eine neue Leitungsverbindung nach Bayreuth umgelegt werden. Bereits mehrere Wochen vor der Verlagerung wurde ein Datenspiegel zwischen Dresden und Bayreuth eingerichtet und fortan wurden alle Datenänderungen auf den sächsischen Systemen parallel in Bayreuth gespeichert. So waren am Umstellungswochenende bereits alle Daten in Bayreuth vorhanden. Es konnte Zeit gespart und das Verlagerungsrisiko minimiert werden.
Alle technischen Vorbereitungen und Tests fanden, soweit möglich, in den letzten Wochen statt. Am 11.04.2008 um 8:00 Uhr fuhren die Spezialisten die ersten beiden Maschinen herunter, nahmen sie vom Netz und verluden sie auf den Transporter. Darauf folgte ein minutiös durchgeplanter Aktionskatalog.
Am 12.04.2008 kann die erste Tagesverarbeitung am neuen Ort um 17:00 Uhr gestartet werden. Es ist die Freitagsverarbeitung, die wegen des Umzugs verschoben wurde. Sie endet um 23:30 Uhr. Am Sonntagmorgen, 9:00 Uhr, findet die letzte Telefonkonferenz aller Beteiligten mit dem "Leitstand RZ Migration" statt - der Umzug ist erfolgreich abgeschlossen. Letzter Meilenstein war dann am Montagmorgen das Verhalten der Systeme unter Last. Auch hierfür war eine umfassende Bereitschaft aller Spezialisten organisiert. Diese mussten jedoch nicht tätig werden. Das Ziel, die Verlagerung mit geringstmöglichen Einschränkungen für die Anwender, wurde zu 100% erreicht. Aufgrund der hervorragenden Planung und Vorbereitung und der sehr guten Zusammenarbeit in den beteiligten Teams konnte die ganze Umstellung ohne jegliche Auswirkung für die Anwender umgesetzt werden. Das große Engagement wird ausdrücklich gelobt und es ist festzustellen, dass die Konsolidierung weit früher als bei der Ursprungsplanung 2004 vorgesehen erreicht werden konnte. Damit wurde der nächste Konsolidierungsschritt, der auch weitere wirtschaftliche Synergien ermöglicht, früher als ursprünglich vorgesehen umgesetzt.
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